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Internetangebot zur Genealogie der Familie Zillikens

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Herkunft des Namen Zillikens (II)

Aus dem Rheinischen Wappenlexikon lässt sich auch folgendes entnehmen:

Zilcken, Zillekens, Zillikens, Zilkens

Syvard von Molenheim, ehelicher Sohn des um 1276 geb. Kölner Patriziers Zilkinus (aus Marsfilius) von Molenheim, dessen Vorfahren jahrhunderteweit zurück verfolgt wurden, erscheint 1368 bei Aufnahme in die Weinbruderschaft in Köln urkundl. als „Syvardus Cilkini". Erstes Auftreten des Familiennamens Zilkins. Bei dem Geschlechtersturz 1396 ist die Familie Z. nach Götzenkirchen ausgewichen, wo um 1396 Arnoldus Zilleken geb. Indizien sprechen dafür, daß der 1444 auf dem Jülicher Ritterzettel genannte „Johann Zilkes von Alderad" Urenkel des Syvardus Cilkini und Sohn des Schöffen „Johann Zilckens Sohn" im nahen Frimmersdorf war, in dessen unmittelbarer Nähe seine Vettern aus der Familie von Siegenhoven Güter hatten. Abzweigungen von Johann Zilkes von Alderad: A. Nördliche Linie, verzweigt in Allrather Mannlehen (im Besitz bis 1627), Linnich und Beggendorf (woher die Köln-Ehrenfelder Familie Franz Zilkens). B. Südliche Linie: Über„ Johann Zilkis (Zylkens) von Boelheim" (geb. um 1458) zum Nörvenicher Schöffenstamm, woraus drei Brüder: IA Merkenicher (Wilm, geb. um 1560), IB Bubenheimer (Hind, geb. um 1565), aus welchem der Dürener Zehnthalfenast, IC Nörvenich - Rather Hauptast (Johann, geb. um 1570). Diese Hauptäste ungemein verzweigt; zunächst um Nörvenich. Vom Bauweiler Antoniterhof-Ast stammen über Meisheim-Buir die Zillikensfamilien in Asperschlag, Spiel, Güsten und Klein-Troisdorf. Vom Haus Dirlauer Ast die Unteräste a) Nemmenich, aus dem über Borr die Zilliken und b) Burg Langendorfer Unterast, woraus die Zilcken.
Obwohl im 17. Jahrh. Abwanderung, in Städte [Düren, Köln, Bonn, Amsterdam (hier als Weingroßhändler aus Köln) und um 1875 Genua] stattfand, blieb das Geschlecht vorwiegend ein Bauerngeschlecht. Da zwei Drittel des Bodens in Händen des Adels und der Kirche, pachteten seine Angehörigen neben ihrem Eigenbesitz Güter der Klöster und Ritterschaft, auf deren Höfen und Burgen sie wohnten. Heutiger Besitz u. a. die Rittergüter Asperschlag, Damianshof, Forst sowie die Höfe Machabäerhof Spiel, Kapitelshof-Klein-Troisdorf; Alt-Ikoven-Evinghoven und Pilgramshof-Worringen. Auch als Kaufleute, Geistliche, Gewerbetreibende und in akademischen Berufen tätig. Da in allen Jahrhunderten ausgezeichnet durch warmes Interesse am Gemeinwohl (Schöffenamt, Kirchenämter) und besondere - Gebefreudigkeit für fromme Stiftungen, ist überwältigendes Urkundenmaterial vorhanden, verstärkt durch Lehen-, Erb-, Steuer- und Prozeßakten.